Homo Oeconomicus veraltet?
Die FAZ stellt ein spieltheoretisches Experiment vor, bei dem Probanden finanzielle Erträge gerecht verteilen sollen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Menschenbild des Homo Oeconomicus von Pareto nicht passe, wonach dieser Typ strikt rational und eigennützig handele. Vielmehr stelle sich heraus, dass viele Menschen eine Ungleichheitsaversion haben. Werde diese übertrieben, kann es sozial und ökonomisch schädlich sein.
Labels: Pareto, Spieltheorie
1 Comments:
Dass das Modell des Homo Economicus zuweieln an dem tatsächlichen Verhalten vorbeigeht, lernt ein Soziologe schon im ersten Semester. Interessant ist der vorletzte Satz des Artikels: "Sie [die Sozialsysteme] stecken seiner Ansicht nach in einer Akzeptanzkrise, weil sie kein reziprokes Verhalten verlangen." Ach ja?
15/8/07 10:11
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