http://www.text-link-ads.com/xml_blogger.php?inventory_key=MJM0RS9Y3518F8317ZUT

Wie tragen Soziologen und Soziologinnen ihre Erkenntnisse und Reflektionen in die Massenmedien? Ragnar Heil stellt Artikel vor, deren gesellschaftskritische Analysen den Elfenbeinturm verlassen und mediale Aufmerksamkeit erreichen.

Donnerstag, Juni 18, 2009

Ralf Dahrendorf gestorben

Der deutsch-britische Soziologe und liberale Politiker Lord Ralf Dahrendorf ist tot. Er war einer der bedeutendsten deutschen Intellektuellen - jetzt starb er im Alter von 80 Jahren an einer schweren Krankheit.

Nachrufe sind bei Homo Sociologicus zum Nachlesen

Labels:

Donnerstag, April 30, 2009

Ralf Dahrendorf wird 80

Hier findet Ihr einige Zeitungsartikel zum 80.Geburtstag des bekannten liberalen Soziologen

Labels:

Mittwoch, April 08, 2009

Gerhard Schulze zu Moral im System und Lebenswelt

In DER WELT schreibt der Bamberger Soziologe Gerhard Schulze über die unterschiedlichen Auffassungen und Verständnisse von Moral in einem System und in der Lebenswelt. Dieses Thema ist vor allem in der aktuellen Wirtschaftskrise hoch interessant.

Seine Kernaussagen kristallisieren sich in diesem anschaulichen Beispiel. Ich zitiere Schulze:
"Was ist aber nun mit jener bekannten Szene im entführten, glutheißen Flugzeug von Mogadischu, wo ein Mann seiner Frau blitzschnell den kostbaren Becher Orangensaft wegtrank? Sollen die Hauptverantwortlichen der Finanzkrise etwa von einem Vorwurf entlastet sein, der diesen Mann zu Recht trifft? Keineswegs, nur ist ihnen dieser Vorwurf herzlich egal. In der Lebenswelt fühlt man sich von der Empörung des anderen getroffen, denn man steht ihm gegenüber. Im System sind die anderen zu weit weg."

Labels:

Freitag, März 13, 2009

Heinz Bude ueber Chancengleicheit und Ausgeschlossene


Im Tagesspiegel spricht Heinz Bude über sein neues Buch "Die Ausgeschlossenen".
Der Traum von einer sich immer mehr erweiternden Mitte, die Menschen integriere, sei ausgeträumt. Ganz zentral im Interview und hoch interessant sind diese Sätze Budes:
"Ich finde es nicht problematisch, dass es Arme und Reiche in unserer Gesellschaft gibt. Auch nicht, dass die Reichen immer reicher und die Armen dementsprechend ärmer werden. Das ist zwar ärgerlich. Aber das Problem ist nicht der Abstand zwischen den Einkommen, sondern der Unterschied der Lebensweisen, der die einen zu den Abgehängten macht und die anderen zu den Saturierten".

Bude teilt nicht den neoliberalen Standpunkt, dass manche den Anschlusszug verpasst und damit Pech gehabt hätten. "Es kommt auf jeden Einzelnen an", so Bude, und man müsse sich über die Integration mehr Gedanken machen und die Gerechtigkeitsthematik nicht nur als Neiddiskussion behandeln. Es würde nicht alles besser im Sinne von integrierter, wenn sich die Gehälter annäherten.

Der letzte Satz im Interview macht im Lichte des Winnenden-Amoklaufs sehr nachdenklich:

"Eine der wirklichen Gefahren für eine Gesellschaft taucht auf, wenn immer mehr Leute das Gefühl haben: Von meiner Lebenswirklichkeit weiß niemand was und will auch niemand was wissen. "

Labels:

Soziologen zum Amoklauf von Winnenden

  • Die Tagesschau interviewt Adolf Gallwitz, Professor für Psychologie und Soziologie an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen.

  • Wolfgang Sofsky schreibt in Der Welt über die Katastrophe von Winnenden. Für Sofsky stellt der Amokauf einen ekstatischen Tanz dar, der Energien beim Täter freisetzt, die er noch nicht von sich kannte. Keine blinde Vernichtungswut, sondern Zustand absoluter Geistesgegenwart. Der Amokläufer sei dann Herr über Leben und Tod und genieße diese neue Freiheit.

Labels:

Dienstag, November 11, 2008

Dirk Baecker zur Finanzkrise

in der TAZ schreibt Dirk Baecker zur Finanzkrise und den staatlichen Hilfen.

Seine These lautet:
Es kam zur Finanzkrise, weil diese Regeln verletzt worden sind:

Märkte sind dann effizient, wenn die Händler, die auf ihnen agieren, über eine Nullintelligenz verfügen. Und die Wirtschaft ist dann gesellschaftlich funktionsfähig, wenn finanzielle Entscheidungen im Zeichen einer Nullsummenkonstanzprämisse stattfinden.

Märkte müssen ein effizientes Allokationsgleichgewicht aufweisen, wenn man die Trader mit einer zero intelligence ausstattet will.


Aufklärung zu diesen finanzwirtschaftlichen Termini bietet der Artikel.

Mittwoch, November 05, 2008

Was von Niklas Luhmann bleibt


Vor zehn Jahren starb der größte Soziologe der Nachkriegszeit: DIE WELT besuchte seine Wirkstätte Bielefeld



Dank an Andreas Cavaliere für den Link

Labels:

neue First Lady ist Soziologin

Michelle Obama, 44 jährige Präsidentengattin, studierte als Stipendiatin an den renommierten Universitäten Princeton und Harvard Soziologie, Jura und afroamerikanische Studien.

Links: Focus, FAZ, Homo Sociologicus

Labels:

Links to this post:

Link erstellen

Montag, Oktober 20, 2008

Presse- und Blogspiegel zum Soziologenkongress

Homo Sociologicus liefert einen Presse- und Blogspiegel zum Soziologenkongress 2008 in Jena.

Die Übersicht ist getrennt nach Massenmedien und Blogs. Ein kompletter Pressespiegel wird demnächst auf der Kongresshomepage www.dgs2008.de zu finden sein.

Labels: